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Willkommen

bei der INITIATIVE WELTETHOS ÖSTERREICH (IWEO)

Die Krisen der Weltwirtschaft, der Weltpolitik, der Weltökologie und des Weltfriedens haben auch vor Österreich nicht Halt gemacht. Auf allen Gebieten herrscht Orientierungslosigkeit und ein Verlust der klaren Maßstäbe für Gut und Böse. Die „Erklärung zum Weltethos“, die von Hans Küng ausgearbeitet und vom Parlament der Weltreligionen am 4. September 1993 in Chicago verabschiedet wurde, enthält die wichtigsten ethischen Grundsätze, in denen nicht nur die Weltreligionen sondern auch philosophische und humanistische Denkerinnen und Denker übereinstimmen, weil sie für ein friedliches und für alle Menschen gedeihliches Zusammenleben unerlässlich sind. Unter „Weltethos“ versteht man daher den Grundkonsens bezüglich humanitärer Werte, unverrückbarer Maßstäbe und persönlicher Verantwortlichkeiten.

Stellungnahme der Initiative Weltethos Österreich zur Diffamierung der Weltreligionen

Aus Gründen der Ethik und im Hinblick auf die Bemühungen um den Frieden zwischen den Religionen verurteilt die Initiative Weltethos Österreich Äußerungen, die Persönlichkeiten und Schriften, welche den Anhängern der Weltreligionen heilig sind, in gröblicher Weise herabwürdigen. Wenn einzelne religiöse Fanatiker, die vor Terror nicht zurückschrecken, kritisiert werden, ist das durchaus legitim. Aber eine ganze Weltreligion zu diffamieren, zeugt nicht nur von Primitivität und Unfairness sondern geradezu von Verhetzung.

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Die Ziele der IWEO

Die Initiative Weltethos Österreich hat sich die ethische Bewusstseinsbildung sowie die Durchdringung aller Lebensbereiche mit den allen religiösen wie nicht-religiösen Traditionen gemeinsamen ethischen Prinzipien der "Erklärung zum Weltethos" zur Aufgabe gemacht.

Diese Prinzipien lauten:

JEDER MENSCH SOLL MENSCHLICH BEHANDELT WERDEN

BEHANDLE DIE ANDEREN SO, WIE DU SELBST BEHANDELT WERDEN WILLST (Goldene Regel)

HAB EHRFURCHT VOR DEM LEBEN

HANDLE GERECHT UND FAIR

REDE UND HANDLE WAHRHAFTIG

ACHTET UND LIEBET EINANDER